Wer ist besonders gefährdet für Zähneknirschen und warum?
Chronischer Stress, Angststörungen und emotionale Belastung sind die häufigsten Auslöser. Cortisol erhöht die Muskelspannung im Kieferbereich.
SSRI-Antidepressiva, Amphetamine (ADHS-Medikation), bestimmte Neuroleptika und Dopamin-Agonisten können Bruxismus als Nebenwirkung auslösen.
Familiäre Häufung belegt: Kinder von Bruxismus-Betroffenen haben ein 2-3x höheres Risiko. Zwillingsstudien zeigen Erblichkeit von 20-50%.
Übermäßiger Koffein- und Alkoholkonsum, Rauchen, Freizeitdrogenkonsum (Ecstasy, Kokain) und unregelmäßige Schlafzeiten.
Kinder und junge Erwachsene sind häufiger betroffen. Die Prävalenz nimmt mit dem Alter ab. Kein signifikanter Geschlechterunterschied.
Menschen mit hohem Stresslevel, Angststörungen, bestimmten Persönlichkeitstypen (perfektionistisch, wettbewerbsorientiert), sowie Personen die SSRI-Antidepressiva, Amphetamine oder viel Koffein konsumieren.
Ja, Studien zeigen eine genetische Komponente. Wenn ein Elternteil Bruxismus hat, ist das Risiko für die Kinder erhöht. Zwillingsstudien belegen eine Erblichkeit von ca. 20-50%.
Ja. SSRI-Antidepressiva (z.B. Sertralin, Fluoxetin), Amphetamine (z.B. bei ADHS), bestimmte Neuroleptika und übermäßiger Koffein- oder Alkoholkonsum können Bruxismus auslösen oder verstärken.
Stress ist der häufigste Risikofaktor. Chronischer psychischer Stress erhöht die Muskelspannung im Kieferbereich und führt zu vermehrter Knirschaktivität, besonders während des Schlafs.